Gute Nachrichten für stillende Mütter

Aktuelles 28.04.2026

Stuide: Frauen, die ihre Kinder stillen, leiden womöglich seltener an Depressionen oder Angststörungen
iStockphoto/haveseen
Frauen, die ihre Kinder stillen, leiden womöglich seltener an Depressionen oder Angststörungen. So die Ergebnisse einer irischen Beobachtungsstudie, veröffentlicht im Fachmagazin BMJ Open. Für die Analyse sammelten die Forscherinnen und Forscher des Trinity College Dublin Daten von 168 Frauen über einen Zeitraum von zehn Jahren nach der Geburt. Erfasst wurden dabei Stillverhalten und Angaben zur psychischen Gesundheit. Mit zunehmender Stilldauer nahm offenbar das Risiko für eine spätere Depression oder Angststörung ab, unabhängig davon, ob in dieser Zeit nur phasenweise oder ausschließlich gestillt wurde. Besonders deutlich war der schützende Effekt bei längerer Stilldauer. Es könnten aber auch noch andere Faktoren die Psyche beeinflussen. Daher kann ein direkter Zusammenhang aktuell noch nicht bewiesen werden.